Freitag, Januar 29, 2010

Ein großer Spass: Meine Bar das "Privée" (April 2005 - Oktober 2005)

Seit 8.4.2005 ab 20h kann man sich freuen die Abende in einer wirklich aufregend, neuen Bar in München zu verbringen.
Die Klingel wird betätigt und die Tür öffnet sich. Wird einem dann vom freundlichen Türsteher die Schwelle des "Privèe" zu überschreiten gestattet, tritt man in die Farben und Formenwelt der Innenarchitektin Christine Kranz ein. Man atmet ein und ist der Meinung, dass obwohl man diese Bar nicht kennt, sie bislang vermisst zu haben. Du nimmst am einladenden Tresen oder an einem der Tische Platz und entscheidest Dich für einen Gin-Tonic (größte Ginauswahl in München !), einen Cocktail, einen vom gestylten Barmann servierten Longdrink oder schlürfst an einem eiskalten
Bier. An der Decke liest du das Zitat von Neil Cassidy: "Menschen verloren das Interesse an der Realität und sie beschlossen, dass dies nicht die einzige Option sein könne, vielmehr wäre es wünschenswert sie zu verbessern, so wurde die Wirklichkeit durch einen angenehmen Raum ersetzt." Du schmunzelst! Dein Auge schweift umher und dein Ohr wird von den musikalischen Leckerbissen von DJ Nilz Bokelberg & Volfganque angenehm erfreut. Du schliesst die Augen, atmest aus und fühlst dich zu Hause.

Öffnungszeiten Mittwoch bis Samstag 19 bis 3 Uhr und vor Feiertagen.
Bitte klingeln !
Privée
Inh. Roman Libbertz & Sebastian Hoecherl
Hohenzollernstr. 9
80801 München

(auszg. b & s)

Es gab danach noch zwei Ableger, an dessen Geschäften ich aber nur geringfügig bis nicht beteiligt war.

Donnerstag, Januar 28, 2010

Verzeih mir....


Verzeih mir die schlechten Seiten,
wenn ich so anders bin,
nicht wie sonst,
nicht ich.

Verzeih mir die schlechten Seiten,
wenn mein Ich sich in die Bauchhöhle zurückzieht,
Affekte die Oberhand gewinnen,
ich keinen Halt mehr finde,
meine Dämonen mich spazieren führen,
nicht ich.

Verzeih mir die schlechten Seiten,
wenn ich mich selbst hasse,
irgendwem nachstürze,
ins Nichts.

Mittwoch, Januar 27, 2010

Triebjagd 149

Montag, Januar 25, 2010

Danke tz für die tolle Ausstellungsnachberichterstattung.(unter presse online)

Hier noch zwei Schnipsel:
Unscharfes Video meiner Ausstellung letzten Freitag:

und ein Photo:

Freitag, Januar 22, 2010

Heute:

Donnerstag, Januar 21, 2010

Gestern in der Abendzeitung:

Mittwoch, Januar 20, 2010

Triebjagd 148

Dienstag, Januar 19, 2010

Noch drei Mal schlafen...

Montag, Januar 18, 2010

Mein Abend mit Friedrich Ani

Freitag, Januar 15, 2010

Buchvorstellung mit Roman L - Ausgabe 72

Jede Woche stelle ich Euch Bücher vor, die ich in der jeweiligen Woche gelesen habe.
Heute: Das Buch der Anderen

"Bitte entwickelt einen Charakter und packt ihn in eine Kurzgeschichte!" bat die Jamaikanerin Zadie Smith (Zähne zeigen) und Edwidge Danticat, Dave Eggers, Jonathan Safran Foer, Andrew Sean Greer, Aleksandar Hemon, A.M. Homes, Nick Hornby mit Posy Simmonds, Heidi Julavitz, Miranda July, A.L. Kennedy, Hari Kunzru, Jonathan Lethem, Toby Litt, David Mitchell, Andrew O'Hagan, ZZ Packer, George Saunders, Zadie Smith, Adam Thirwell, Colm Tóibín oder Vendela Vida haben es getan.
Abwechslungsreich, spannend und interessant.
Der Erlös des Buches wird an Dave Eggers Lese- und Schreibschule "826 New York" gespendet.

290 Seiten, Kiepenheuer & Witsch Verlag, 22, 95 Euro.

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Donnerstag, Januar 14, 2010

Gleich: Triebjagd 150

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Zitat: Albert Einstein

Mittwoch, Januar 13, 2010

Triebjagd 147

Freitag, Januar 08, 2010

Buchvorstellung mit Roman L - Ausgabe 71

Jede Woche stelle ich euch Bücher vor, welche in in der jweiligen Woche gelesen habe.
Heute: Extrem laut und unglaublich nah

Seit seinem Weltbestseller „Alles ist erleuchtet“ gilt der 1977 geborene Jonathan Safran Foer als Wunderkind der amerikanischen Literaturszene. Im Jahre 2005 erschien sein zweites Werk in Deutschland.
Der neunjährige Protagonist Oskar Schell findet in den Hinterlassenschaften seines Vaters in einem mit dem Wort „Black“ beschrifteten Kuvert einen Schlüssel, woraufhin er sich in ganz New York auf die Suche nach dem passenden Schloss macht.

Einige der besten Zeilen:
- Wie auch immer – faszinierend fand ich, dass laut National Geographic die Zahl der heute lebenden Menschen die Zahl all derer übertrifft, die im Laufe der Menschengeschichte gestorben sind.
- Wenn Limousinen superlang wären, bräuchten sie überhaupt keinen Fahrer. Man könnte einfach hinten einsteigen, durch die Limousine gehen und vorne aussteigen, und dann wäre man am Ziel.
- Mein Lieblingsbuch ist Eine kurze Geschichte der Zeit, das ich allerdings noch nicht durch habe, weil die Berechnungen darin unglaublich schwierig sind und Mom mir dabei keine große Hilfe ist.
- Ich schüttelte die ganze Zeit mein Tamburin, weil ich auf diese Weise nicht vergaß, dass ich immer noch ich selbst war, obwohl ich durch einen fremden Stadtteil ging.
- Sie sah aus als hätte sie geweint, obwohl das nicht sein konnte, denn sie hatte mir einmal erzählt, dass sie ihren Vorrat an Tränen verbraucht habe, als Opa gegangen war.
- „Wir sind etwas oder?“ Doch im Innersten meines Herzens wusste ich die Wahrheit.
- Wir hörten auf zu lachen, ich nahm die Welt in mich auf, ordnete sie neu und sandte sie als Frage wieder aus: „Magst du mich?“
- Furchtbar, dass wir leben müssen, aber tragisch, dass wir nur ein Leben haben, denn wenn ich zwei Leben gehabt hätte, hätte ich eins davon mit ihr verbracht.
- „Ich muss nicht fair sein! Ich bin dein Sohn!“
- Schüchternheit bedeutet, den Blick von etwas abzuwenden, das man haben will. Scham bedeutet, den Blick von etwas abzuwenden, das man nicht haben will.
- Ich habe etwas verloren, das ich nie gehabt habe.

Oskar Schell ist eine Art Holden Caulfield, oder auch vergleichbar mit Oskar Matzeratz, aber abgedrehter, neuzeitlicher, trauriger und witziger.
„Extrem laut und unglaublich nah“ ist eine Offenbarung, weil Foer offenbar seine literarischen Grenzen abstecken wollte, jedoch an keine gestoßen ist. Ein melancholischer, lakonischer Riesenspaß.

Übersetzt von Henning Ahrens

480 Seiten, Fischer Verlag, 9,95 Euro.

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Donnerstag, Januar 07, 2010

Leben


Etwas.
Halt.
Nichts.
(Bild: Gilbert & George)

Mittwoch, Januar 06, 2010

Privee - Der Untergang

Der Beiname des Dritten Privée´s war eigentlich nur ein Spass, aber leider ist meine Gutmütigkeit wie sich vor ein paar Tagen gezeigt hat leider wirklich in hohem Maße ausgenutzt worden.
(Mehr darf ich nicht schreiben, denn es handelt sich um ein laufendes Verfahren.)
Nur soviel:
Für mich ist das Privée heute aus heiterem Himmel untergegangen.
Aber auch wenn meine Partner mit ihren "Machenschaften" rückblickend viel von der tollen Privée-Zeit kaputt gemacht haben, die schönen Momente mit Nilz und tollen Gästen werden bleiben.
Wie heißt es so schön, alles im Leben kommt irgendwann zurück. Mich werdet ihr im Privée ab jetzt auf jeden Fall (leider nicht mehr nur wie früher selten, sondern) gar nicht mehr sehen.
Danke Herr Meleschko. Auf Nimmerwiedersehen.

2005 hatte ich eine Idee und habe Menschen beteiligt, die sich daran gesund stiessen und mich die ganze Zeit hinters Licht führten - ich würde darüber lachen, wenn es nicht so enttäuschend wäre.
Kapitel zu.

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Montag, Januar 04, 2010

Nur mal so

Ich fühle mich müde. Mein Geist will nicht müde sein. Er will mehr. Ich bekämpfe ihn mit Kaffee.
Müde empfindet man Schwäche. Mit der Schwäche kommt das Verlangen nach Geborgenheit. Ungeborgenheit macht ängstlich. Mit Angst fällt das Selbstwertgefühl. Das Selbstwertgefühl wiederum zieht die Grenzen der persönlichen Freiheit.
Im Grunde hat Müdigkeit die Funktion dem Körper Ruhephasen zu gönnen, um Energie bereitzustellen. In Vorzeiten Energie zum Jagen und Beschützen. Heute haben sich die Aufgaben der Menschen jedoch verändert.
Weil die meißte Energie des Körpers vom Gehirn verbraucht wird, ermüdet der moderne Mensch öfter und schneller, trotzdem wird dies von der Gesellschaft nicht akzeptiert.
Würde man seine eigene Müdigkeit akzeptieren, könnte man sie mit seinem Umfeld in Einklang bringen und hätte somit keine Probleme der Aktzeptanz mehr. Müdigkeit ist ein Gefühl, das man hinnehmen muss. Es schränkt die persönliche Freiheit ein, um sie weiter zu eröffnen. Müdigkeit will dem Körper lediglich neue Energie bereitstellen.

Meine Lieblingsbücher 2009

- Bei den wilden Kerlen von Dave Eggers

- Die Gespenster von Berlin von Sarah Khan

- Foreign Affairs von Ariane Sommer und Esma Annemon Dil

- Das Leben der Wünsche von Thomas Glavinic

- 2666 von Roberto Bolano

- Payback von Frank Schirrmacher

- Damals am Meer von Meg Rosoff

- Sieben Jahre von Peter Stamm

- Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao von Junot Diaz

- Empörung von Phillip Roth

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