Donnerstag, September 30, 2010

Sarah oder.....

....wie du mit mir bist

Deine Augen funkeln,
Du hattest ein Leben vor mir,
und ich vor Dir.

Wir schweigen, aber es drängt in uns.

Dein Gesicht spricht Bände,
Ohne mich hast Du Erfahrungen gesammelt,
und ich ohne Dich.

Wir schweigen, aber der Drang wird stärker.

Deine Fingernägel flirren durch die Luft,
deine Vergangenheit hat Dich zu Dir gemacht,
und mich zu mir.

Wir schweigen, aber der Drang wird stärker und stärker.

Unsere Lippen beben,
wir wollen soviel erklären,
doch plötzlich lässt der Gleichklang unserer Herzen all das Zurückliegende in einem einzigen Kuss explodieren.

Mittwoch, September 29, 2010

Nightspam

Dienstag, September 28, 2010

Ich versuche Knoten zu entwirren, dafür braucht man ein ganzes Leben lang.


Claude Chabrol

Montag, September 27, 2010

Ich liebe es

Hmmm

Mittwoch, September 22, 2010

Triebjagd Cover

Nightspam

Dienstag, September 21, 2010

Wie eine Nummer von früher

Montag, September 20, 2010

Bilder meiner Lesung

Freitag, September 17, 2010

Buchvorstellung mit Roman L - Ausgabe 97

Jede Woche stelle ich Euch Bücher vor, die ich in der jeweiligen Woche gelesen habe.
Heute:

Vom kanadischen, 1961 in Rheinmünster-Söllingen geborenen, Autor Douglas Coupland habe ich ehrlich gesagt lange nichts mehr gehört. Klar "Generation X" hatte ich gelesen, aber "Oh nein", dachte ich als ich das erste Mal von "Generation A" las.
Zur Handlung: Die Bienen sind lange ausgestorben, aber 5 Menschen werden plötzlich unabhängig voreinander auf der Welt gestochen. Umgehend werden sie in Quarantäne genommen. Was verbindet sie oder wer ist so interessiert an ihnen und warum?

Einige der besten Zeilen:

- Ich war nackt, und warum nicht!
- Echt, jeder den ich kenne - verdammt die gesamte Nation - ist pausenlos auf Droge, dumm wie Dreck und hat lebensgefährliches Übergewicht.
- Ich musste mich der Tatsache stellen, dass ich dieses Loch in mir habe; mein Leben lang habe ich Angst gehabt die Leute könnten dieses Loch sehen. Vielleicht sollte ich dieses Loch einfach annehmen und stolz darauf sein, auch wenn es ein bisschen abstoßend klingt.
- Ich wollte bloß eins, wieder zurück in meine World of Warcraft, weg von diesem elenden Drecksplaneten mit seinen Bäumen und alten Weibern und seinem Prinzip von Ursache und Wirkung.
- "Pass auf Junge, du bist zweiundzwanzig, und dein Stirnlappen ist noch nicht voll entwickelt. Das ist eine wissenschaftliche Tatsache, die sich nicht wegdiskutieren lässt."
- Oder man ist, wie ich, bloß irgendwie antriebsschwach, und die Eltern sitzen einem im Nacken, man sollte etwas aus seinem Leben machen und ….. dann wacht man eines Tages auf und entdeckt, dass man Zahnhygienikerin geworden ist.
- Ich finde, Texas sollte man in mehrere Staaten zerschneiden. Es ist viel zu groß.
- Die Menschen wollen Amerika, nicht Mexico. Oder zumindest die Idee von Amerika…Amerika vor dem Jahr 2000.
- "Im Grunde kommt durchdrehen bei Einzelpersonen relativ selten vor. Es sind Menschengruppen, die durchdrehen. Staaten, Sekten..Religionen.
- "Du rauchst? Niemand raucht heutzutage noch." "Ich bin niemand."
- "Unhappyends sind genauso wichtig wie Happyends. Sie sind ein effizientes Instrument zur Vermittlung notwendiger Informationen für den Kampf ums Dasein. Euer Gehirn braucht sie, um Karten von der Welt zu erstellen, Karten, die euch verraten, welche Orte und Menschen ihr meiden solltet.
- Die Geschichte unseres Daseins endet für gewöhnlich lange bevor wir sterben, und in der Glut der Abenddämmerung unseres Lebens wärmen wir unsere Hände an der Glut der Erinnerung.
- "Ist es nicht krass, dass Hotmail noch immer existiert?"

Ein erschreckendes Abbild der heutigen Gesellschaft um die dreissig, aber auch humorig, spannend und Gedanken anregend.
Ich muss mich dem Esquire anschließen, um Längen besser als "Generation X".

19,95 Euro, Tropen Verlag, 333 Seiten.

Labels: , ,

Donnerstag, September 16, 2010

Heute les ich mal n bissl

Montag, September 13, 2010

Ab heute ist es draussen:

Freitag, September 10, 2010

Buchvorstellung mit Roman L - Ausgabe 96

Jede Woche stelle ich Euch Bücher vor, die ich in der jeweiligen Woche gelesen habe.
Heute: Ich und Kaminsik

Seit "Die Vermessung der Welt" kann der 1975 geborene Daniel Kehlmann ohne weiteres als Shootingstar der Literaturszene bezeichnet werden. Was aber war vor dem großen Sprung?
In "Kaminski und ich" erzählt er die Geschichte der letzten Chance. Ein Journalist, den eine Biographie über den fast vergessenen Künstler Kaminski retten würde, Kaminski, selbst, der sein Leben, sowie dessen Tochter, die sich selbst endlich retten will.

Einige der besten Sätze:
- Unter Leuten, die noch ihren Tieren nahe wären, ihren Feldern, den Bergen. Die früh schlafen gingen, früh aufständen. Die lebten und nicht dachten!
- "Also zunächst zuviel Technik und zuviel Gefühl, dann umgekehrt."
- Vergeblich versuchte ich die Erinnerung wegzuschieben.
- Natürlich ist es das Ende und wir sterben. Aber das heißt nicht, daß wir nicht noch lange da sein, andere Menschen finden, spazierengehen, nachts träumen und alles erledigen können, was eine Marionette so tut.
- Künstler ist etwas seltsames. Halb verrückt vor Ehrgeiz und Gier.
- Ehrgeiz ist wie eine Kinderkrankheit. Man überwindet ihn und ist gestärkt.
- Die Perspektive ist eine Sammlung von Regeln, um dieses Chaos irgendwie in Fläche zu sperren.
- Die Wirklichkeit hat nie wie ein Foto ausgesehen.
- Ich habe mich einmal gefragt, ob man eine Zugfahrt wie diese malen kann. Und zwar die ganze Fahrt, nicht bloß eine Momentaufnahme.
- "Jung sein ist eine Krankheit." - "Das Fieber der Vernunft."

Kehlmanns 2003 erschienenes drittes Buch, wenn man die Novelle "Der fernste Ort" mitzählt, hat bereits alles seiner Nachfolger. Sprachgewalt, Tiefe und Ironie.

209 Seiten, Suhrkamp Verlag, 8,90 Euro.

Labels: , ,

Mittwoch, September 08, 2010

Nightspam

Freitag, September 03, 2010

Mein Treffen mit Phillipe Djian

Donnerstag, September 02, 2010

Check this out!

Nicht nur für Musikliebhaber:
Bitte hier klicken.

Labels:

Mittwoch, September 01, 2010

Lesung

Nightspam