Donnerstag, Juni 26, 2008

Ausdruck der Woche:

"Lackierte Hufe"

Mittwoch, Juni 25, 2008

Triebjagd 56

Dienstag, Juni 24, 2008

Liebesweb


S.D. und C.H. sind jetzt ein Paar. C. hat S. durch das Programm Menschen, die du vielleicht lieben kannst, gefunden.
(Bild: Libbertz)

Freitag, Juni 20, 2008

Buchvorstellung mit Roman L - Ausgabe 27

Jede Woche stelle ich euch Bücher, welche ich in der jeweiligen Woche gelesen habe, vor. Heute wäre es der sehr gute Roman "Taxi" von Karen Duve gewesen.
Diese Rezension muss jedoch leider unter Verschluss bleiben, da die gesamte Kritik in der neuen Ausgabe des "Face Magazin"s am 20.Juli abgedruckt wird. Ich bitte um Verständnis.

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Donnerstag, Juni 19, 2008

Vorbei


Ich versuche nicht einsam alleine aufzuwachen,
alles hat sich verändert,
Gemeinsamkeit,
vorbei,
Gedanken noch sehnsüchtig?

Ich weiß ich nicht, ob du mir jemals nahe warst,
ob ich dich jemals brauchte,
vielleicht als ich aus meinem früheren Leben wollte.

Zuneigung,
Verständnis,
Zuneigung,
Verlässlichkeit.

Ich versuche mich an deine Worte zu erinnern,
nichts wird bleiben,
Zweisamkeit,
abgebrochen,
Tränen noch traurig?

Ich weiß nicht, ob ich Dir noch etwas sagen will,
ob es jemals Worte brauchte,
vielleicht als ich einer Idealisierung nacheiferte.

Zuneigung,
Verständnis,
Zuneigung,
Verlässlichkeit.

Dienstag, Juni 17, 2008

Ausdruck der Woche:

Viertelfinale

Montag, Juni 16, 2008

Innere Zufriedenheit


Mit dem Augenschluss gebe ich die Kontrolle ab. Meine Ohren übernehmen für einen kurzen Moment. Dann tauche ich ein. Ein in mich. Erst in Gedanken, dann in Gefühl. Ganz langsam, wie wenn man zum ersten Mal in Schwimmbadwasser steigt. Anschließend schnell, schneller. Wärme durchflutet Muskeln und Gliedmaßen. Das unbewußte Atmen wird langsamer. Wieder ein paar Gedanken. Schön, dass ihr da seid. Sie gehen dahin und mein warmer Körper wird zu einer Halle der Stille.
(Bild: Joseph Turner)

Donnerstag, Juni 12, 2008

Manchmal...


..ist es bei Dingen, wie mit Heu.
Ich liebe den Geruch, doch löst es auch eine allergische Reaktion aus.

Dienstag, Juni 10, 2008

Bei manchen Leuten bleiben einem nur zwei Optionen:

Frechheit oder Verrücktheit

Freitag, Juni 06, 2008

Buchvorstellung mit Roman L - Ausgabe 26

Jede Woche stelle ich euch Bücher, welche ich in der jeweiligen Woche gelesen habe, vor.
Heute: Die Verachtung

Der 1990 verstorbene Alberto Moravia, welcher als einer der größten Schriftsteller Italiens gilt, hat sich, in seinem 1963 erschienen Roman, einem bis heute aktuellen Thema angenommen: der Spagat zwischen Karriere und Liebe.
Ein kunstaffiner Bühnenautor namens Molteni nimmt, um seiner Frau einen gewissen Wohlstand zu bieten, das Angebot zu einem Drehbuch an - Geld zur Einbettung der Liebe. Dies entwickelt sich jedoch exakt gegenteilig und so muss er sich bald mit der zunehmenden Entfremdung seiner Ehefrau auseinandersetzen, oder steckt etwas völlig anderes dahinter?
Einige der besten Zeilen:
-...beherrschte ein glücklicher Automatismus all unsere Beziehungen. Ich erntete bewusst nur die Frucht meines Verhaltens, alles andere spielte sich unbemerkt, wie eine liebe Gewohnheit ab.
- Ich lenkte meinen Wagen wie im Traum. Es war ein hässlicher Traum.
- S.133
- Meine Ergriffenheit, das erkannte ich bald, rührte von dem Gegensatz her, der zwischen der Klarheit und Schönheit dieser Vorstellung und meiner eigenen tatsächlichen Ohnmacht bestand.
- In der Stadt scheint die Stille, auch wenn sie vollständig ist, immer noch von vergangenen Geräuschen erfüllt zu sein.
- Ich verhielt mich genauso dachte ich, wie eine Fliege, der ein grausames Kind den Kopf abgerissen hat und die eine zeitlang nichts von der Verstümmelung zu spüren scheint, bis sie hinfällt und stirbt.
- ....dass der Versuch sich der Autorität des Herrn durch List und Schmeichelei zu entziehen, noch entwürdigender ist als der bedingungslose Gehorsam, kurz, dass ich mit der Unterschrift, die ich unter den Vertrag gesetzt hatte, meine Seele dem Teufel verkauft hatte...
- Um jene Emilia zu besitzen, die ich liebte, und um zu erreichen, dass sie mich so einschätzte, wie ich tatsächlich war, hätte ich sie aus der Welt herausführen müssen, die sie umgab, und in eine Welt versetzen, die so einfach und echt war wie sie, in der das Geld nicht zählte und die Worte unverfälscht geblieben waren, in eine Welt, nach der ich, wie Rheingold mir entgegengehalten hatte, wohl streben konnte, die es aber nicht gab.
- Der Brief auf S.222, sowie das gesamte Ende

"Die Verachtung" gilt nicht nur als bester Film von Regisseur Jean-Luc Godard (mit Brigitte Bardot in der Hauptrolle), nein es ist viel mehr als das, es ist ein Jahrhundertroman!

Übersetzt aus dem Italienischen von Piero Rismondo
237 Seiten/ Wagenbach Verlag/ 11,90 Euro

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