Dienstag, Februar 28, 2006

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Was passiert?

der General

Freitag, Februar 17, 2006

Rest in Peace - Chris Penn


Letzten Mittwoch, als ich mich mit Nilz mal wieder unseren liebsten Sport ausübten, nämlich wunderbar Belangloses zu belachen, musste ich feststellen, dass auch ihm der Tod von Chris Penn noch nicht zu Ohren gekommen war. Grund genug hier einige Zeilen über einen wirklich begabten Schauspieler zu schreiben:

Am 10. October 1965 trafen zum ersten Mal die Lichtstrahlen des Sonnensytems in Los Angelos auf deine Netzhaut. Von der Schaupielerin Eileen und einem Fernsehregisseur Leo lerntest Du, wie auch dein fünf Jahre älterer Bruder Sean und Michael sowohl die ersten Schritte, als auch dich in der Welt zurechtzufinden. Ihr Geschwister wart es, deren Leidenschaft für die Profession der Eltern entfacht wurde und die im jugendlichen Alter bereits die ersten Gehverusche in der Welt des Films in Form von Super 8 Filmen machtet. Obwohl dein älterer Bruder Sean immer eine schützende Hand über Dich hielt, musstest Du Deinen Weg, raus aus seinem Schatten, in Hollywood allein gehen. Mit Bravour besuchtest Du im zarten Alter von zwölf Jahren das "Loft Studio" und wurdest von der Schauspiellehrerin Peggy Feury ausgebildet.
Schnell merktest Du, dass Gewalt eine zentrale Rolle für Dein Rollenprofil spielen sollte. Unvergessen Dein Zelluloiddebut in Coppolas "Rumble Fish". Der Erfolg gab Dir Recht und so brilliertest Du in Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" oder Abel Ferraras "Das Begräbnis", mal furchterregend cool, mal paranoid aufbrausend, als einer der besten Gangsterdarsteller des jüngeren US-Kinos.
Agression wurde Dein Stilprinzip.
Trotz Deines Starruhms berichten Freunde, daß Du immer normal geblieben bist und keine Schwierigkeiten gehabt hast, dich irgendwo an die Bar zu stellen und mit Fremden zu plaudern. In dieser Hinsicht bist Du das Gegenteil deines als etwas schwierig geltenden Bruders gewesen. Ein Filmkritiker beschrieb Chris Penn im vergangenen Jahr mit den Worten: „Genauso talentiert wie Sean - nur viel weniger großspurig".
Für Deine Darstellung des sexsüchtigen Swimming-Pool-Reinigers Jerry Kaiser in Robert Altmans stilprägendem Episodenfilm "Short Cuts" von 1993 erhieltest Du den Golden Globe.Für "Das Begräbnis" (1996) wurdest Du auf dem Filmfestival in Venedig mit dem "Volpi Cup" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Du hast in unzähligen Filmen mitgewirkt wie True Romance, Magnolia, & Footloose (beste Comedyszene in einem Tanzfilm ever!).
Nun bist Du, als der große Schauspieler Chris Penn, im Alter von nur 40 Jahren in Deiner Wohnung in Santa Monica von uns gegangen. (Eine vorläufige Autopsie ergab die Todesursachen Dogen und körperliche Gebrechen)
Dein letzter Film „The Darwin Awards” (u.a Joseph Finnes, Wyona Ryder über einen Internetpreis für Leute, die durch eigene Dummheit ihren Tod herbeiführen, wurde in Deiner Abwesenheit bei Robert Redfords Sundance Film Festival uraufgeführt.
Wir werden Dich vermissen.

Köln, Karneval - die Entscheidung, dagegen.

Mittwoch, Februar 15, 2006

Irgenwann, vor einer Stunde, vorhin, jetzt.,egal..

Dienstag, Februar 14, 2006

Steve Gerrad Gerrad, what ever will be....

Donnerstag, Februar 09, 2006

Akte XY - Déjà Vu


Wir kennen Sie Alle! Jeder hat häufiger oder seltener besondere Augenblicke im Leben, in denen ihm oder ihr es so vorkommt, als hätte man das gerade gesehene bereits erlebt. Das nennt man "Deja-Vu" und ist nicht neu.
Für mich war es jedoch Grund genug dieser Frage auf den Zahn zu fühlen.

Für Sigmund Freud, den Begründer der Psychoanalyse, ist das "Déjà vu"-Erlebnis eine Resonanzfolge. Er führte aus, dass eine neuartige Situation Anklänge an verdrängte und unbewusste Phantasien oder vergessene Träume hervorruft. In gegenwärtigen Situationen, die denen gleichen, welche wir in der Vergangenheit durchlebt haben, sind wir nicht in der Lage, diese bewusst hervorzurufen und es entsteht das "vorgegaukelte" Gefühl, dieselbe Situation bereits erfahren zu haben.

Ein anderer Ansatz bezieht sich auf den Gründer der Relativitätstheorie. Einstein hat bewiesen, dass es theoretisch möglich wäre Zeitreisen zu unternehmen.
Sei es nun technisch möglich, in die zeit zu reisen, dann könnte man ja nicht nur grosse Sprünge in die Zukunft und Vergangenheit unternehmen, sondern ebenfalls nur eine Millisekunde vor und zurück. Dies bedeutet, es wäre machbar sich selbst, in den Kommenden, als auch in zurückliegenden Sekunden zu sehen. Damit gelingt die Schlussfolgerung, dass jeder Mensch viele x-Millionen Leben hätte, alleinig aus dem Grund, dass ich in jede Millisekunde meines "Erlebten" zu reisen vermag, aber nur dieses "Eine" bewusst erlebe. Diese wäre dann für die andere person, in der anderen Zeitzone gleichsam real. So wäre ein "deja-vu" als "einbruch" aus einer "anderen Zeit" des Lebens zu verstehen.

Aus medizinischer Sicht läßt sich dieses Phänomen wie folgt erklären. "Deja Vu"s kommen zustande, wenn zwischen zwei zusammenarbeitende Regionen im Gehirn ein Kommunikationsproblem entsteht. Wir unterscheiden die Gehirnvorgänge in Wahrnehmung und deren Verarbeitung. Diese zeitliche Abfolge ist in diesem Fall lückenbehaftet. Die Medizin fand nun heraus, dass die Verarbeitung und ihre dazugehörige Reaktion scheinbar lückenlos ablaufen. Die Subsumption ist, dass das Gehirn die Sinneswahrnehmungen nachdatieren muss, um den zeitlichen Wettlauf zu gewinnen. So wäre das "Deja Vu" nicht bereits Erlebtes, sondern nur der Ausfluss des Zeitpunktes, an dem das Gehirn, diese Information gespeichert hat (der bereits in der Vergangenheit liegen muss). Patienten die auszusagen hatten, wann bei einer Operation der Schmerz einsetzte, tippten zu neuzig Prozent auf eine Uhrzeit, die vor dem eigentlichen Eingriff lag.

Der US-Psychologe Karl Pribram hält das Déjà vu für eine "deplatzierte Vertrautheits-Reaktion". Alle neuen und ungewöhnlichen Eindrücke rufen nach dieser Hypothese eine aktivierende "Orientierungsreaktion" hervor, weil sie neu sind, und weil neue Reize oft wichtig für uns sind. Nach wiederholter Darbietung büßt der Stimulus jedoch seinen Neuigkeitswert ein, so dass die Orientierungsreaktion abflaut. Wie Pribram ausführt, hängt das vertraut werden offenbar von der Aktivität des Mandelkerns (Amygdala) ab, einer Struktur in der Tiefe des Schläfenlappens.
Ein "Déjà vu" entsteht demnach, wenn der Mandelkern überreagiert und eine neuartige Situation vorschnell mit der Gefühlsqualität "vertraut" einfärbt. So etwas kann passieren, wenn sich unkontrollierte elektrische Entladungen ausbreiten, wie es auch bei einem epileptischen Anfall in gesteigerter Form der Fall ist. Bemerkenswerterweise ist es nicht nur so, dass viele Epileptiker während dieses Ausfalls von "Déjà vus" berichten.

Das war, bis jetzt alles simpel nachzuvollziehen, aber jetzt erklärt mir das!

Der US-amerikanische Schriftsteller William S. Burroughs (1914-1997) etwa, einer der Protagonisten der von mir so geliebten "Beat Generation" (mit Kerouac und Ginsberg), entwickelte um Siebziger eine Theorie über die medientechnische Wirkung des "Playback", also der Wiedergabe, nach der "jede Aufnahme, die am Aufnahmeort wieder abgespielt wird", denseben Effekt, wie ein "Deja Vu" der Zeit auszulösen vermag.
1966 zum Beispiel nahm Burroughs in London mit einem Tape-Rekorder, auf der Straße einen vorbeifahrenden Feuerwehrlöschzug auf. Als er nach Bearbeitung des Bandes die Aufnahme in der gleichen Straße abspielte, fuhr wieder ein Löschzug vorbei.
Ist das Zufall oder ein "Deja Vu" der Zeit?
Als man ihm 1972 in einer Londoner Bar verschimmelten Käsekuchen servierte, wandte er seine "Deja Vu"-Beobachtung als Gegenmittel an: "Wenn man Ton- und Filmaufnahmen von einem Lokal macht, das man unter Druck setzen oder zur Aufgabe zwingen möchte, und wenn man dann die Aufnahmen vor dem Lokal abspielt und gleichzeitig neue macht, dann ereignen sich Unfälle, Brände oder Umzüge, weil das Objekt zeitlich auszuweichen gezwungen ist."
Burroughs stand also mit seinem Tonbandgerät vor dem Lokal und keine drei Monate später war die Bar verschwunden.

Nach dem Allem, drängt sich die Frage auf, ob über dieses Phänomen noch mehr Zeit zu verschwenden ist, oder?

Freitag, Februar 03, 2006

Der Spot

Hier der coolste "Dolce & Gabbana"-Spot, ever....

Mittwoch, Februar 01, 2006

Der Bob aus Springfield


Das Wort "Tingeltangel" ist eine, vor 1900 entstandene Wortverdrehung aus einer, der vielen, damaligen Berliner Vergnügungsstätten. Die Berliner Singspielhalle "Triangel" soll es gewesen sein, die für dieses Wort Pate stand. Angeblich soll dort, am Ende des 19.Jahrhunderts ein Komiker namens "Tangel" aufgetreten sein, der im Triangel, mit Hilfe eines Musikinstruments, der "Triangel" seine Späßchen zum Besten gab.
So, nun kennt ihr die wahre Geschichte!