Mittwoch, Mai 21, 2014

S.m.V


manchmal,
ganz leise und im stillen,
kehre ich zurück,
zurück zu diesem sommer,
zum salzgeschwängerten geruch der pinien,
den knatternden zweitaktermotoren,
den staubig, abgewetzten barbierstühlen,
und dem feuchtem Meerwind,
Serpentinen um Serpentinen,
Sand soweit das Auge reichte,
und vor allem alleine,
fast immer einsam,
inmitten dieses fast schüchternen schimmers der dunklen pflastersteine,

wenn ich nun manchmal,
ganz leise und im stillen,
an diesen ort meiner vergangenheit zurückkehre,
in diese Zeit in meinem Leben, in der ich zum ersten Mal Unglück empfand, tauche,
so fühlt sich das dennoch eigentümlich ganz an,
vielleicht,
weil sich jener sommer unserer vergangenheit immer so anfühlen muss,
vielleicht aber auch, 
weil es schon immer unser sommer war.