Dienstag, August 07, 2012

Trauen


Wie erklärt man es am Besten,
so dass es jeder versteht,
nicht in die Irre führt,
und nur falsche Bilder erzeugt?

Ein Tag am Meer,
im Nachtwind,
den Blick kerzengerade zum Himmel gerichtet,
während sich Proportionen verschieben?

Ein Frachter,
den Bug weit in die Tiefe gebeugt,
sich trotzig dem Wind stellend,
ohne Aussicht auf jedweden Hafen?

Dieser Traum,
den Wellen des Lebens ausgesetzt,
bei brechendem Mast,
ohne Korrektiv auszukommen?

Wie erklärt man es nur am Besten,
so dass es jeder versteht,
nicht in die Irre führt,
und falsche Bilder erzeugt?

Ich bin klein,
und werde es immer sein,
warum nur das tägliche Irrsein,
um Platz zu behaupten?